Verdachtsfall Afrikanische Schweinepest bestätigt

Verdachtsfall Afrikanische Schweinepest bestätigt
Wildschweinkadaver positiv auf ASP getestet

Gestern wurde ein ein Wildschwein-Kadaver wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neiße-Kreis gefunden. Der Kadaver wurde untersucht und der Verdacht auf die Afrikanische Schweinepest bestätigt.

Demnach gilt, Deutschland ist nicht länger als Seuchenfrei einzustufen. Jetzt gilt es, eine Ausbreitung in Deutschland vermeiden. Zugleich muss jetzt schon alles dafür getan werden, einer Einschleppung in Haustier-Bestände vorzubeugen. Jeder, insbesondere die Tierhalter, aber auch Jäger, Tierärzte, Lieferanten, Besucher, Auditoren und jede andere Person, die einen Schweinehaltenden Betrieb betritt, sollte unbedingt alle seuchenhygienischen Maßnahmen beachten, die zur Vermeidung des Seucheneintrags empfohlen werden.


Beachten Sie bitte die Informationen, die die QS GmbH unter https://www.q-s.de/futter-tierefleisch/informationen-zur-afrikanischen-schweinepest-asp.html  zusammengestellt hat.
Wir verweisen auch erneut auf die ASP-Ampel, mit der gecheckt werden kann, wie gut ein Betrieb gegen Seucheneintrag geschützt ist.

Die Afrikanische Schweinepest ist nur für Schweine sehr gefährlich, Menschen und andere Tiere können sich nicht mit dem Virus anstecken. Experten befürchten, dass ein Ausbruch der Seuche in Deutschland zu großen Verwerfungen in der Produktion und Vermarktung von Schweinefleisch und zu einer schweren finanziellen Belastung der gesamten Wertschöpfungskette Schwein führen wird. Da die Symptome der ASP sehr unspezifisch sind, das Virus aber hochinfektiös ist und bislang noch kein Impfstoff existiert, ist es entscheidend, rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen zu treffen.